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Newsletters

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Themen aus unseren Newsletters S. 1         

Diese Texte sind urheberrechtlich geschuetzt. Die Veroeffentlichung, auch nur Auszugsweise, ohne die schriftliche Genehmigung von Coral Enterprises, Inc. wird im Rahmen der zustaendigen Gesetze verfolgt. 

 

Messe-Vorlaufzeiten

In unserer Website www.Messebau-USA.de gehen wir mehr oder weniger im Detail auf die Besonderheiten und Unterschiede im amerikanischen Messebau versus den deutschen Gepflogenheiten ein.

Ein wesentlicher Unterschied ist die fruehzeitige Einholung von Planungen und Angeboten, sowie die an Zeitfristen gebundene Auftragsvergabe. Messeveranstalter geben Deadlines fuer die Einreichung von Plaenen und detaillierten Bestellungen von „vor Ort" Services vor. Diese sind gestaffelt und alle Services und Leistungen auf der Messe werden umso teurer, je naeher deren Bestellung zum Messetermin liegt. Darauf hat sich die Messebau-Industrie in den USA eingestellt und alle Terminablaeufe, sowie Preiskalkulationen sind darauf ausgerichtet. Da amerikanische Aussteller dieses Verfahren gewohnt sind, werden Anfragen auch entsprechend fruehzeitig eingereicht und Auftraege in der Regel ca. 3 Monate vor Messebeginn vergeben.

Anfragen aus Deutschland kommen nicht selten erst 2 Monate vor Messebeginn auf uns zu und die Auftragserteilung erfolgt haeufig weniger als 4 Wochen vor Messebeginn. Gemaess der vorbeschriebenen Verfahren muss das zwangslauefig zu (vermeidbaren) Mehrkosten fuehren und oft ist es zu spaet einen Auftrag so professionell abzuwickeln, wie wir es nach unserem Kundenservice- und Qualitaets-Verstaendnis fuer richtig hielten. Ein solches „Notfall-Management" kann selten zur vollen Zufriedenheit des Kunden fuehren.

Darum unsere Bitte an Sie als Messe-Partner des deutschen Ausstellers: nehmen Sie unsere Empfehlung sich fruehzeitig um Ihre USA-Projekte zu kuemmern ernst und ersuchen Sie bei Ihren Kunden um Verstaendnis. Gerne helfen wir Ihnen dabei indem wir Ihnen die erforderlichen Argumente zur Verfuegung stellen.

 

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Messe-Kosten Teil I

In unserem letzten Newsletter haben wir ueber die Notwendigkeit fruehzeitiger Bestellungen gesprochen. Das Ergebnis waren einige superkurze Anfragen und zwei super-super kurze Auftraege. Die Tatsache dass wir die Projekte trotzdem meistern konnten bedeutet nicht, dass das ueber Termine gesagte damit widerlegt ist, aber mit Sicherheit ist es fuer die Kunden ganz erheblich teurer geworden. Und damit sind wir beim Thema fuer diesen Monat:

„Wieviel teurer kann eine Messebeteiligung in den USA im Vergleich zu Deutschland eigentlich sein?"

Da haben wir schon das Problem in der Fragestellung. Wir sprechen von 2 Kontinenten die weit voneinander entfernt sind und von einem Medium das in den USA anders verstanden, gehandhabt und genutzt wird als in Deutschland. Es kostet in den USA was es dort kostet. Die Preise mit denen in Deutschland zu vergleichen macht absolut keinen Sinn, da es dafuer keine Basis gibt. Deutsche Aussteller die ihre internationalen Messebudgets nach Quadratmeterpreisen in Deutschland kalkulieren machen ueber kurz oder lang die Erfahrung, dass ihre Mittel fuer die USA nicht ausreichen.

Messebeteiligungen in den USA sind teuer! Daran kann man nichts aendern, man kann sich jedoch darauf einstellen. Wenn man um die Unterschiede und Quellen fuer Kosten weiss, kann man fruehzeitig entsprechend planen um auch eine Messebeteilgung in den USA unter den gegebenen Umstaenden so preiswert und erfolgreich wie moeglich zu gestalten.

Es gibt kein Pauschalrezept zum Kostensparen. Das ist eine individuelle Betrachtung des jeweiligen Projektes. Ganz allgemein kann man aber davon ausgehen, dass die wesentlichen Kostenfaktoren im Messebau (und ich spreche hier noch nicht von den Messeservices, dazu gehoert der Auf- und Abbau) im Bereich der exklusiven Standausstattung liegen. Podeste, Wasseranschluesse, italienische Moebel- und Beleuchtung-Designs, aufwendige AV, Bewirtungsbereiche, Graphiken etc. liegen. Es ist verstaendlich dass der deutsche Aussteller sein Corporate ID moeglichst unveraendert wiedersehen will und dass der Designer im deutschen Messebau-Unternehmen eine besondere Glanzleistung fuer den Auftritt seines Stammkunden produzieren will. Aber bedenken Sie, dass ganz allgemein der in Deutschland uebliche exklusive Standard auf Messen in den USA kaum zu finden ist. Durch einfachere Designs fallen Sie noch laengst nicht durch in den Augen des Messebesuchers. Aber Sie ersparen sich erhebliche Probleme und hohe, vermeidbare Kosten.

Wir alle wissen dass, was immer auch passiert, es kommt kaum vor dass ein Messebauer den Stand nicht rechtzeitig vor Messebeginn fertigstellt. Aber wissen Sie wie viele deutsche Messestaende in den USA fast nicht rechtzeitig fertig werden? Dass sie fertig werden kann in den meisten Faellen nur durch extreme Zuzahlungen und Zugestaendnisse in letzter Minute erreicht werden, die den Messebauer viel Nerven und Geld, und nicht selten die Gunst seines Kunden kosten.

Das muss nicht sein, schalten Sie rechtzeitig einen Messeconsulter ein.

Ein weiterer Bereich der Kostenintensiv ist und in dem durchaus Geld eingespart werden kann ist der Bereich Showservices. Sie wissen bereits dass es gewisse Leistungen auf den amerikanischen Messen gibt, die exklusiv nur vom Generalunternehmer und seinen Subunternehmern (die oft frei sind in ihrer Kostengestaltung) durchgefuehrt werden duerfen.

Einfachere Designs, die beruecksichtigen dass die Montagezeiten so kurz wie moeglich gehalten werden, helfen enorm. Wenn Sie mich fragen wuerden was das Wichtigste zu beruecksichtigen sei bei einer USA-Messeplanung, ich wuerde Ihnen spontan antworten: „Die Auf- und Abbauzeiten kurz halten!"

So sehr Sie in Deutschland modulare Systeme lieben, sie halten auf und kosten Geld. Oft sind modular aufgebaute konventionelle Loesungen billiger.

Ein weiterer Bereich zum Sparen innerhalb der Showservices ist die Drayage. Leichtere Materialien, Verzicht auf gehobene Boeden (Stahlrahmen, schwere Platten) spart Geld fuer Sie.

Oft ist es ein Rechenexempel, ob man einen Stand in den USA anmieten sollte, oder einen von Deutschland verschiffen. Das rechnet sich bei bereits vorhandenen Staenden oft. Lassen Sie sich ein Angebot von der BTG machen und lassen Sie Coral Enterprises, Inc. die Kosten vergleichen.

Coral Enterprises hat gerade wieder einem deutschen Aussteller verholfen $ 10,000 zu sparen, indem wir die erforderlichen Leistungen vom Generalunternehmer unter unserer Aufsicht abgefordert haben, statt mit Mietmaterial von aussen in die Messe zu gehen.

Coral Enterprises ist Ihr Partner fuer die gesamte Messe-Logistik, ob Sie einen kompletten Stand bei uns bestellen, oder „nur" die reibungslose Gesamtabwicklung Ihres Projektes in den USA.

Wir haben keine Mindest-Anforderungen an Ihr Projekt, fragen Sie uns auch fuer Ihre „kleinsten" Staende an, die manchmal das „groesste" Geld kosten koennen.

 

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Messe-Kosten Teil II

Wir erleben es immer wieder, dass durch Missachtung der Vorschriften auf amerikanischen Messen der eigentliche Zweck, sein Produkt moeglichst erfolgreich vorzustellen, noch in letzter Minute infrage gestellt wird. Da diese Info's ohnehin meine persoenliche Meinung und Erfahrung wiederspiegeln erlaube ich mir auch anzumerken, dass der Aussteller in der Regel mit absoluter Selbst-Sicherheit sein Produkt zu einem bestimmten Preis in den amerikansichen Markt einfuehren will, jedoch bereits bei der Vorstellung selten akzeptiert, dass auch amerikanische Produkte und Services ihren Preis haben. Ich bin ganz bei Ihnen, lieber „Erstaussteller", wenn Sie bei Erhalt Ihres Angebotes einen Kulturschock bekommen. Den koennen Sie sich jedoch ersparen, wenn Sie bei der Planung Ihres Produktes fuer die Markteinfuehrung rechtzeitig die Messepreise in den USA studieren. Schon waehrend Ihrer Budgetplanung assistiere ich Ihnen gerne bei der Ermittlung Ihrer Messekosten fuer die Einfuehrung Ihres Produktes ueber den amerikanischen Messemarkt. Ich gehe hier noch einen Schritt weiter und zeige Ihnen eine Tabelle mit durchschnittlichen Kosten einer Messebeteiligung in den USA, aufgelistet nach Standgroesse und unterteilt in Standbau und Showservices. Ihre individuellen Fragen dazu beantworte ich Ihnen gerne und unverbindlich. Vorsicht bei der Betrachtung: Die Preise stammen aus einer Auswertung von Kosten, die individuelle Staende unserer Kunden in den vergangenen 5 Jahren gekostet haben. Selbstverstaendlich haengt Ihr Preis von Ihrem individuellen Stand ab. Dieses ist nur ein grobes Planungsinstrument, das in keinem Fall die individuelle Besonderheit Ihres Standes beruecksichtigt. Aber Sie koennen davon ausgehen, dass Sie unter dem Strich im Schnitt ein solches Budget zur Verfuegung haben muessen, bevor Sie sich fuer eine Messe anmelden und die Standflaechenkosten bezahlen. Es ist leider Praxis dass sich zuviele Aussteller zuerst bei der Messe anmelden, dann ein Angebot fuer einen Messestand einholen und geschockt ueber den Preis erst einmal untaetig verharren. Dann folgt eine Phase weiterer Angebotseinholung mit dem Ergebnis, dass die Kosten hoeher statt niedriger werden. Denn eine Charakteristik amerikanischer Messen ist, dass nach einem bestimmten Discount-Zeitplan alle Leistungen umso teurer werden, je naeher man an die Messe herankommt. Ich will damit keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass Sie das erste beste Angebot akzeptieren sollten, aber die Groessenordung in der Tabelle gibt Ihnen eine Idee, wo Sie mit Ihrem Angebot und Budget liegen sollten.

Achtung, hier ist eine kostentraechtige Falle: Sie holen bei einem amerikanischen Messebauer ein Angebot ein und stellen fest, dass es erheblich unter dem Preis eines Mitbewerbers liegt. Vergleichen Sie Aepfel mit Aepfeln! Die Messekosten entstehen hier in zwei Zustaendigkeitsbereichen, beim Messebauer und beim Generalunternehmer und seinen Subunternehmern auf der Messe. Der Messebauer darf nur soviel zu einer Messe beitragen, ein nicht unerheblicher Prozentsatz der Gesamtkosten faellt bei den Service-Unternehmern in der Halle an, die exklusives Platz-Recht haben. Amerikanische Aussteller wissen das und muessen im Angebot des Messebauers nicht gesondert darauf hingewiesen werden. Wenn ein Angebot eines Messebauers diese (nicht bei ihm entstehenden Kosten) trotzdem listet, dann in der Regel unvollstaendig und unverbindlich. Darum glauben Sie unter keinen Umstaenden dass wenn Ihnen ein $ 30,000 und ein $ 15,000 Angebot vorliegen, dass das $ 15,000 Angebot die bessere Alternative ist. Was Sie vergleichen muessen sind die beim Messebauer anfallenden Kosten. Die Kosten beim Generalunternehmer sind fuer alle Kunden, Messebauer und Aussteller gleich. Bei der Beauftragung des Messebauers mit kompletter Durchfuehrung aller Bestellungen und Abrechnung von Fremdkosten fallen selbstverstaendlich bei ihm Kosten an, die noch auf die Fremdkosten aufgeschlagen werden muessen. Aus diesem Grund ist es fuer Sie immer am besten, mit einem neutralen Consulter wie Coral Enterprises zusammenzuarbeiten. Wir wissen wann es fuer Sie am guenstigsten ist, entweder mit einem Messebauer, oder mit dem Generalunternehmer direkt zusammenzuarbeiten, oder gar Ihren Stand aus Europa zu importieren. In den meisten Faellen machen wir bereits eine Ausschreibung Ihrer Anfrage unter verschiedenen fuer das jeweilige Projekt geeigneten Messebauern, mit dem Ziel Ihnen das guenstigste und passenste Angebot zu uebermitteln.

Standgroesse

Standproduktion und Miete

Showservices

Komplett

10 x 10 ft.

$ 5,000.00

$ 8,000.00

$ 13,000.00

10 x 20 ft.

$ 9,000.00

$ 9,000.00

$ 18,000.00

10 x 30 ft.

$ 14,000.00

$ 17,000.00

$ 31,000.00

20 x 20 ft.

$ 16,000.00

$ 16,000.00

$ 32,000.00

20 x 30 ft.

$ 15,000.00

$ 19,000.00

$ 34,000.00

20 x 40 ft.

$ 37,000.00

$ 39,000.00

$ 76,000.00

20 x 50 ft.

$ 30,000.00

$ 25,000.00

$ 55,000.00

30 x 30 ft.

$ 29,000.00

$ 20,000.00

$ 49,000.00

30 x 40 ft.

$ 30,000.00

$ 22,000.00

$ 52,000.00

30 x 50 ft.

$ 40,000.00

$ 26,000.00

$ 66,000.00

40 x 40 ft.

$ 62,000.00

$ 30,000.00

$92,000.00

Diese Auswertung beruht auf individuellen Kunden-Staenden in den letzten 5 Jahren und kann nur ein grober Orientierungs- Leitfaden sein. (Beinhaltet nicht die Standflaechenmiete).

 

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Elektroanschluesse 110 V versus 220 V

Es ist allgemein bekannt dass die Stromspannung in den USA 110 Volt betraegt. Es gibt hier durchaus auch 220 Volt (die allerdings oertlich zwischen 200 und 240 Volt liegen koennen). 220 Volt wird hier als Starkstrom gehandelt und wird z.B. in jedem amerikanischen Haushalt fuer den Betrieb des Waeschetrockners benoetigt. Auf Messen hat waehrend der Veranstaltung der fuer die Dauer der Veranstaltung eingesetzte Hallenelektriker (ein freier Unternehmer, der durch Ausschreibung in diesen temporaeren job gekommen ist) das alleinige Sagen, wenn es um Stromanschluesse jeglicher Art geht. Der Elektriker ist wiederum davon abhaengig was oertlich fuer gewerkschaftliche Regelungen gelten, hinsichtlich der Erlaubnis ob der Aussteller, bzw. seine Standbau-Crew die Lampenfassungen anbringen darf oder nicht und den lokalen Feuer-Polizeilichen Bestimmungen. Was der Elektriker fuer seine Services berechnet liegt in seinem Ermessen, in Abhaengigkeit von den oertlichen Gegebenheiten und Vorschriften. Alle „Sonderservices", da gehoert z.B. oft die Lieferung von 220 Volt oder gar hoeheren Spannungen dazu, werden oft mit Phantasie-Preisen berechnet. So wurde der Strombedarf (Anschluss und Verbrauch) fuer einen 36 qm Stand auf einer Kommunikationsmesse in Las Vegas bei 110 Volt mit $ 1,500, und bei 220 Volt mit $ 6,500 veranschlagt! Wir empfehlen unseren deutschen Kunden wenn immer moeglich, entspr. Trafos und Adapter fuer ihre Geraete von Deutschland mitzubringen, um mit den 110 Volt auszukommen. Fuer einen Schuko-US-Adapter bezahlen Sie gut und gerne $ 60.00. Fuer stromfuehrende Leitungen gibt es fast auf jeder Messe Vorschriften bezgl. Querschnitt und Steckverbindern. Leitungen muessen immer von diesen „temporaeren Hallenelektrikern" gelegt werden. Schuko-Kabel und Stecker sind oft nicht zugelassen. Die Verteilerkaesten werden nie von den Messebaufirmen gestellt, sie muessen vom Hallenelektriker abgenommen werden. Oft werden diese individuell fuer den Bedarf des Ausstellers ausgeruestet und entspr. nicht immer den Erwartungen deutscher Techniker. Aber sie erfuellen die amerikanischen Vorschriften. Wenn Aussteller komplizierte Verkabelungen und Spannungen benoetigen ist es kein Problem, einen Fachmann des Ausstellers mit dem Hallenelektriker zusamenarbeiten zu lassen. Auf jeden Fall ist es erforderlich vorab einen detaillierten Plan ueber den amerikanischen Messebauer an den Hallenelektriker zu senden, damit er sich kapazitaetsmaessig darauf einstellen kann. Vor Ort bestellt sind komplizierte „Sonderwuensche" aus mangelnder Zeit oft nicht erfuellbar. Und auch hier gibt es wieder Bestell-Deadlines, die einzuhalten sind, um drastische Teuerungen zu vermeiden.

 

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Kostenstelle Aufbauzeiten

Wie schon an anderer Stelle erwaehnt, sind die Veranstalter von Messen in den USA im Gegensatz zu Europa in der Regel nicht Messegesellschaften im Besitz der Messe-Hallen. Darum interessiert es einen Messehallenvermieter in den USA auch herzlich wenig, wieviel Zeit Sie als Aussteller fuer das Auf- und Abbauen Ihres Standes benoetigen. Diese Zeiten werden einmal zwischen dem Veranstalter und dem Hallenvermieter festgelegt und dann gibt es keine Ausnahmen. Um Hallenmieten und Kosten fuer den Generalunternehmer „niedrig" zu halten werden diese Zeiten so kurz wie moeglich gehalten.

Der Aufbau beginnt zuerst mit dem Erstellen der Infrastruktur und dem Markieren der Standflaechen durch den Generalunternehmer. Dann erfolgt die Phase „Move-in". Das bedeutet die Ausstellungsgueter der Aussteller werden an die Staende gebracht. Diese Zeiten sind aus Sicherheitsgruenden ausschliesslich dem Generalunternehmer vorbehalten. Oft verwechseln unerfahrene Aussteller das und reisen ggf. zu frueh an und verkalkulieren sich dabei erheblich mit ihrer Aufbauzeit. Die Konsequenz ist, teure Ueberstunden beim Aufbau.

Es gibt verschiedene Abstufungen in der Berechnung der Arbeitszeit:

Straight-time – das ist die normale Arbeitszeit, in der Regel zwischen 8.00 AM und 4.00 PM.

Over-time – das sind die Ueberstunden nach 4.00 PM, bis zu einer (oertlich festgelegten) Zeit am spaeten Abend, danach kommt die

Double-time – das sind die Nachtstunden und zuletzt die

Weekend-time – das ist die Zeit zwischen Freitag 4 PM und Montag 8 AM.

Messebauer geben in ihren Angeboten und Vertraegen meistens nur die geschaetzte Straight-time an, als Budget-Groesse. Die tatsaechlich benoetigte Zeit wird im Anschluss nach den tatsaechlich angefallenen Stunden abgerechnet. Wenn der Aussteller Zeit benoetigt um eigene Installationen im Stand vorzunehmen, ist eine vorherige Abstimmung unumgaenglich, um den erforderlichen Aufbaubeginn von vornherein richtig zu planen.

Beispiel: Wir haben kuerzlich auf einer Messeveranstaltung eine Aufbauzeit beginnend um 10.00 AM am Tage vor Messebeginn, bis zur Schliessung der Halle am selben Abend vorgefunden. Der Kunde wollte ein Podest mit Parkett unter seinem Mischbau-Stand von 80 qm haben. Wir haben den Stand um 3 Uhr frueh fertiggestellt. So sind wir mit einer 6-koepfigen Crew als einziger Aussteller zuerst in die Over-time, und dann in die Double-time gegangen, mit der Ausnahmegenehmigung fuer verlaengerte Hallen-Oeffnung. Einzige Abhilfe zur Vermeidung hoher Kosten und Risiken waere gewesen sich aufgrund der kurzen Zeit rechtzeitig gegen ein Podest zu entscheiden.

Noch eine Anmerkung zu den „Monteuren". Oft werden die amerikansichen Arbeiter aus den Auf- und Abbauteams zu unrecht von auslaendischen Ausstellern als faul und langsam eingestuft. Es gibt alle 2 Stunden gewerkschaftlich kontrolliert einzuhaltende Pausen. Arbeiter die diese Zeiten nicht einhalten werden aus der Halle verwiesen. Es ist dem Aussteller in der Regel nicht gestattet, in dieser Zeit die Arbeit der pausierenden Crew fortzusetzen. Wenn ein Aussteller in Zeitnot geraet, kann er von der Gewerkschaft eine Ausnahme genehmigt bekommen, die entsprechend berechnet wird. Voraussetzung ist natuerlich dass die Crew zustimmt.

 

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Anfrage und Angebot

Es ist keine Neuigkeit dass die Qualitaet des Angebotes und Vertrages in hohem Masse von der Ausfuehrlichkeit und Verbindlichkeit der Anfrage abhaengt. Dieses gilt, wie koennte es auch anders sein, in besonderem Masse fuer Ihre Messebeteiligung Uebersee, genauer gesagt in den USA. Denn, wie schon an frueherer Stelle erwaehnt (und in unserer Website www.Messebau-USA.de behandelt), koennen Fehler, die bei der Planung und Produktion gemacht wurden, auf der Messe nur in ganz seltenen Ausnahmen wieder gut gemacht werden. Wenn ueberhaupt, dann nur unter hohem Kostenaufwand. Zum besseren Verstaendnis dieser Behauptung sei hier noch einmal die Trennung gewisser Aufgabenbereiche in den USA beschrieben. Diese Beschreibung ist aus Gruenden ihrer Komplexitaet hier nur pauschal gehalten. Details erfahren Sie von Coral Enterprises, Inc. in individueller Beratung.

Der Messebau, dessen vollstaendige Lieferung (Standherstellung, Vermietung und Auf- und Abbau) Sie in Europa aus einer Hand gewohnt sind, ist in den USA in 2 Bereiche aufgeteilt: Showservices und Herstellung/Vermietung.

    1. Showservices. Die Showservices werden von dem fuer die individuelle Veranstaltung beauftragten Generalunternehmer erbracht. Dieses ist nicht, wie in Deutschland, die „Messegesellschaft" als Betreiber der Halle, dieses ist ein Unternehmen das sich auf die Einrichtung der Infrastruktur fuer Messeveranstaltungen spezialisiert hat. Dieses Unternehmen stellt alle Materialien, Geraete und Arbeiter zur Verfuegung, die fuer die Durchfuehrung der Veranstaltung benoetigt werden. Fuer diese Services werden vor Beginn  der Veranstaltung „Bestellkataloge" (Service-Manuals) nur an angemeldete Aussteller abgegeben. Diese beinhalten alle Bestellformulare, die fuer die jeweiligen Services benoetigt werden. Die Formulare muessen zu bestimmten Terminen eingereicht werden, sonst werden die Services teurer. In manchen Faellen gehoeren die Elektriker zur Ausstellungshalle und haben ihre eigenen Bestellformulare. Die vom Generalunternehmer eingesetzten Arbeiter unterliegen der Kontrolle der lokalen Gewerkschaften, die Arbeitszeit- und Kosten-regelungen bestimmen. Der Veranstaltungsspediteur arbeitet Hand in Hand mit dem Generalunternehmer.

    Der Generalunternehmer stellt also die Arbeiter fuer den Auf- und Abbau Ihres Standes zur Verfuegung, sowie den Strom-, Wasser-, Druckluft- und sonstigen individuellen Bedarf. Er ist genauso fuer alle Frachtbewegungen in der Halle, wie fuer Abhaengungen von der Decke anzusprechen.

    2. Standherstellung/Vermietung. Der amerikanische Messebauer ist in der Regel auf individuellen Standbau spezialisiert. (Warum, siehe Website www.Messebau-USA.de). Eine Anzahl von Messebauern verfuegt ebenso ueber Mietmaterialien, Octanorm, oder aehnliche Systeme. Da das Hauptinteresse des US-Messebauers bedarfsgemaess im Bereich des individuellen Stand-Baues liegt, sind Miet-Moebel und Miet-Beleuchtungen nur sparsam vorhanden. Ausgefallene Designs muessen entweder sehr teuer eingekauft werden, oder noch teurer von nur wenigen Anbietern (mit beschraenkter Palette) angemietet werden. Da der Messebauer seine Staende nicht mit eigenen Leuten aufbauen darf, hat er auch keine solche Crew im eigenen Unternehmen. Er schickt in der Regel einen Supervisor und mietet die Arbeiter vor Ort vom Generalunternehmer. Wenige grosse Messebau-Unternehmen haben Tochtergesellschaften, die sich USA-weit mit dem Auf- und Abbau beschaeftigen. Aber Vorsicht: oft ist es nur ein lokal ansaessiger Supervisor, der dieselben Arbeiter des Generalunternehmers rekrutiert und mit seinem eigenen T-shirt kleidet! Es gibt unabhaengige I&D- Unternehmen (Installation and Dismantling, [Auf- und Abbau]), die USA-weit ihre Niederlassungen haben und Beitraege in die lokalen Gewerkschaftskassen bezahlen und dann als „Outside-Contractor" auf der jeweiligen Messe arbeiten duerfen. Bedingung ist jedoch immer, dass sie nicht billiger sind als der Generalunternehmer. In der Tat sind sie oft geringfuegig teurer. Das macht sich aber bezahlt, da in der Regel die Arbeiter der I&D-Firmen erfahrener im Umgang mit Ausstellungsmaterialien und Mietsystemen sind, und deshalb schneller arbeiten koennen. Frachten duerfen nur bis zur Rampe geliefert werden und der Generalunternehmer berechnet ab dort die sogenannte „Drayage". Elektro-Installationen werden an machen Orten nur durch Hallen-Vertrags-Elektriker ausgefuehrt, und an anderen koennen teilweise Eigenleistungen erbracht werden. Immer werden die Schaltkaesten und Hauptleitungen ausser- und innerhalb der Staende vom General-Unternehmer, bzw. dem Hallenelektriker gestellt und installiert. Der Messebauer muss bis zu einer bestimmten Deadline detaillierte Verlegeplaene und Anforderungsprofile einreichen. Wird das versaeumt, ist die Konsequenz dass kostbare Aufbauzeit verloren geht und dass die Preise steigen.

    Aus diesen Informationen ersehen Sie, dass der Messebauer weder Fachpersonal, noch Materialien oder Geraete vor Ort auf der Messe zur Verfuegung hat, um Aenderungen an den vorgefertigten Staenden vornehmen zu koennen.

Soweit an dieser Stelle ueber die Trennung der Leistungsbereiche.

 

Nun weiter mit den Informationen, die wir von Ihnen benoetigen:

  • Name der Messe, Veranstalter, Veranstaltungsort und Termin. Aufgrund der Vielzahl und Aehnlichkeiten der Messen in diesem Kontinent, ist die praezise Uebermittlung dieser Informationen wichtig und spart uns sehr viel Zeit an Recherche. Manche Staedte haben mehrere Conference-Center. Zum Beispiel die Angabe „Holiday Inn Washington" genuegt nicht, da es dort 7 Holiday Inns gibt, die alle ueber Conference-Facilities verfuegen. Und die Kontakt-Adresse des Veranstalters ist wichtig fuer uns.

 

  • Das Servicemanual des Generalunternehmers wird dem Aussteller nach seiner Anmeldung fuer seine Standflaeche zugeschickt. Manchmal ist es auch eine Internet-Adresse mit Zugangscode. Wenn wir Ihnen ein komplettes Angebot unterbreiten sollen, benoetigen wir dieses Buch, oder die Internet-Informationen.

 

  • Die exakte Standgroesse in Fuss, nicht die umgerechnete metrische Groesse.

 

  • Informationen ueber die Lage des Standes, am besten einen Hallen-Auszugs-Plan.

 

  • Ihre detaillierten Informationen ueber das, was Sie an Infrastruktur und Ausstattung, sowie Qualitaet im Stand haben wollen.

 

  • Detaillierte Informationen ueber elektrische Anschluesse, deren Lage, sowie Spannungen und Verbraueche. Dito fuer Wasser, Druckluft, o.ae. Bedenken Sie dass Wasser- und Abwasser-Anschluesse auf Messestaenden in den USA (da nicht allgemein ueblich) besonders teuer und zeitaufwendig sind.

 

  • Podest, Parkett oder Teppich.  Sie sollten sich die Entscheidung fuer Podest oder Teppich dreimal ueberlegen. Drei gute Gruende gegen Podest oder Parkett:
  • 1. Fuer amerikanische Aufbauzeiten zu aufwendig.

    2. Im amerikanischen Messebau sehr teuer.

    3. Amerikanische Besucher (und Standbesatzungen) fuehlen sich wohler auf weichem Teppich.

     

  • Bewirtung. Bedenken Sie dass in den USA an vielen Orten die Bewirtung im Stand limitiert ist, oder ausschliesslich dem Hallencaterer erlaubt ist. An vielen Orten ist sowieso Alkohol-Verbot und Rauchverbot . Und: Amerikanische Besucher lehnen es in der Regel ab, in der Oeffentlichkeit (auch im Hinterzimmer auf der Messe) Alkohol zu trinken.

 

  • AV. AV-Equipment ist grundsaetzlich ueberall zu mieten. Jedoch oft sind identische Geraete mit dem was Sie gewohnt sind nicht immer verfuegbar. Darum ist die Spezifikation dessen, was Sie damit erzielen wollen ebenso wichtig, wie die Benennung der gewuenschten Geraete.

 

  • Ihr Budget. Dieses ist eine der wichtigsten Informationen ueberhaupt. Viele deutsche Aussteller glauben dass, wenn sie uns ihr Budget verraten, wuerden wir mit Sicherheit auch jeden letzten Cent davon ausgeben. Fuer uns ist diese Information wichtig, um den Kunden optimal beraten zu koennen. Gerade weil die Preise in den USA fuer Messeleistungen soviel hoeher liegen als in Deutschland, bestehen oft grosse Differenzen zwischen der Erwartung des Kunden und der tatsaechlichen Kaufkraft seiner Euros in den USA. Die Offenlegung des verfuegbaren Budgets hilft von vornherein entspr. Weichen zu stellen, dass der Aussteller optimale Leistung und Qualitaet fuer seinen geldlichen Einsatz bekommt. Fast jeder Kunde verlangt in seiner Anfrage die volle Palette dessen, was im modernen Standbau moeglich ist. Die oft selbst fuer deutsche Messen zu geringen Budgets erlauben eine Umsetzung dieser Vorstellung meist bei weitem nicht. Wenn wir wissen was der Aussteller haben moechte und was er bezahlen kann, sparen wir allen Beteiligten Zeit und Geld und koennen eine optimale Kunden-Service-Qualitaet erbringen.

 

Und jetzt noch einige wichtige Anmerkungen:

  • Kreditkarteninformation und Vorauszahlungen. Es ist sicher schon lange kein Geheimnis mehr, dass die USA das „Land" der Kreditkarten sind. Das gilt nicht nur fuer Einkauefe im Supermarkt, sondern auch fuer die Bestellung von Messe-Staenden und -Services. Wenn ein amerikanischer Messebauer fuer seinen Kunden Bestellformulare an den Generalunternehmer schickt, muessen diese von der erforderlichen Bezahlung begleitet sein. Bezahlt er mit Scheck (was selten vorkommt), ist der gesamte Betrag faellig. Bezahlt er mit Kreditkarte, wird vom Veranstalter eine Reservierung der zu erwartenden Betraege beim Kreditkarteninstitut vorgenommen, und der erforderliche Betrag zu gegebener Zeit abgebucht. Auf das „wann" und „wieviel" hat der Messebauer wenig Einfluss. Es wird in der Regel alles von der Karte abgebucht, was waehrend der Messe im Zusammenhang mit dem Stand des Kunden an Services angefallen ist. Dazu muss der Messebauer dem Generalunternehmer eine Vollmacht unterzeichnen. Auch die Fracht des Kunden, Broschueren, Giveaways, Maschinen etc., was manchmal in den 5-stelligen Dollarbereich gehen kann. Aus diesem Grund geben die Messebauer ihre eigene Kreditkarte nicht so gern pauschal aus der Hand. Mit unserem Vertrag fragen wir Sie nach Ihrer Kreditkarte, damit wir diese an den Veranstalter weitergeben koennen. Wir bei Coral Enterprises sind uns dessen bewusst (bzw. viele US-Messebauer nicht), dass Sie in Deutschland nicht zwangslauefig ueber Firmenkreditkarten verfuegen und dass Ihre Belastungsgrenzen oft niedriger sind, als fuer eine US-Messe erforderlich. In diesem Fall bitten wir Sie um Vorauszahlung per Ueberweisung des zu erwartenden Betrages, den wir als Messebauer fuer Sie auszulegen haben. Sicherlich verstehen Sie, dass amerikanische Messebauer sowie deutsche, in erster Linie Messebau-Unternehmen sind, und keine Kredit-Institute. Darum erbitten wir Ihre Vorauszahlung von 50% bei Auftragserteilung, 25% vor Versand des Messestandes zum Veranstaltungsort und 25 % vor Beginn der Messe. Sie finden in den USA zumeist Regelungen wie 50/50 (Auftragserteilung und Versand), oder auch oft 100% bei Auftragserteilung. Eine Einbehaltung eines Prozentsatzes bis nach der Messe verbietet sich aus Gruenden der enormen Entfernung zwischen unseren beiden Kontinenten und der unterschiedlichen Rechtssysteme.
  • Alles braucht seine Zeit, auch die Erstellung eines Angebotes. Wie bereits beschrieben, liegt nur ein Teil der Leistungen in den Haenden des Messebauers. Alles andere muss er sich vom Subunternehmer-Markt, oder von USA-weit verstreuten Bueros der General-Unternehmer und Veranstalter „zusammen-erbitten". Nicht jeder angefragte Lieferant laesst alles stehen und bedient die zuletzt eingegangene Anfrage zuerst. Darum warne ich an dieser Stelle ausdruecklich vor der Verlaesslichkeit von ueber Nacht eingeholten Angeboten. Sie koennen in der Regel nur geraten sein! Die Umkehrzeit fuer eine Anfrage haengt von der Komplexitaet des Projektes ab und dauert minimum 14 Tage. Wenn Sie uns 2-3 Tage Zeit geben, sind wir in der Lage Ihnen einen groben Termin fuer Ihr Angebot zu nennen. Nicht selten kommt es vor, dass wir unter Nichtberuecksichtigung der Zeitverschiebungen in weniger als einem Tag ein Angebot erstellen sollen. Standflaechen werden bereits Monate vor der Veranstaltung zugeteilt. Da sollte genuegend Zeit verbleiben, um der Angebots- und Entscheidungsphase den entsprechenden Stellenwert einzuraeumen.
  • Ungefaehr die Haelfte Ihres Vertrages ist kein Festpreis! Der Vertrag des Messebauers sieht 2 Blocks vor: den Messebau (Herstellung des Standes oder Vermietung von Systemen), und die Showservices (Auf- und Abbau, Elektrik und andere Services, Abhaengungen, Frachtbewegungen, Standreinigung, Telefon, Datenleitungen, Computer und AV-Rental, etc.). Sehr wohl weiss der Messebauer was bei ihm selbst fuer Kosten entstehen und ist in der Lage Ihnen einen Festpreis darauf einzuraeumen. Alle „Vor-Ort-Showservices" jedoch, sind basierend auf den zum Zeitpunkt der Vertragserstellung bekannten Groessen nur Schaetzungen. Es kann mehr oder weniger sein. Weniger selten, da ein Messebauer in der Angebotsphase nicht unbedingt von Hoechstpreisen ausgeht, im Wettbewerb verstaendlich, oder? Diese Kosten werden als „budgetary figures only" im Vertrag genannt, und nach der Veranstaltung abgerechnet. Da der Messebauer einen Arbeits- und damit Kostenaufwand hat die Korrespondenz mit den Dienstleistern zu fuehren, werden diese Showservice-Kosten mit einem individuellen kalkulatorischen Prozentsatz beaufschlagt, bevor sie an den Kunden weiterberechnet werden.
  • Geschaeftsbedingungen. Wie in Deutschland, haben auch in den USA alle Vertraege ihr „Kleingedrucktes". Der einzige Unterschied ist, dass diese (um rechtlichen Konsequenzen standzuhalten) in einem amerikanischen Vertrag auch in engl. Sprache abgefasst sind. Wir sehen als haeufigste Ursache fuer Misstimmungen zwischen Kunde und Auftragnehmer, dass die Vertraege vor Unterschrift nicht ausreichend studiert und verstanden werden. Fragen Sie Coral Enterprises nach einer Uebersetzung, bevor Sie Ihre verbindliche Unterschrift geben. Bedenken Sie dass diese Bedingungen selten verhandelbar sind, aber Sie sollten sie zumindest kennen.

Bedenken Sie wie immer, dass diese Anmerkungen nicht pauschale Gueltigkeit haben koennen, da die Vereinigten Staaten von Amerika ein Kontinent sind, mit vielen individuellen Staaten und ihren individuellen Regelungen und Gesetzen.

 

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Bauvorschriften fuer Reihenstaende

(Linear Booth or In-Line-Booth)

In frueheren Veroeffentlichungen bin ich bereits auf die Historie der amerikanischen Trade-Shows and Exhibitions eingegangen. Dass das Grundkonzept einer solchen Veranstaltung auf der Abtrennung von 10 x 10 Fuss-Standflaechen mit „Pipes and Drapes" beruht wissen sie bereits. Nun, was Sie nicht unbedingt wissen ist, dass Sie auf den 10 x 10 Fuss nicht unbedingt machen koennen was Sie wollen. Wenn Sie nicht ueber ein Regenschirm-Dispay (Instant-Set-up-Display) verfuegen, und einen konventionellen oder modularen System-Stand einbringen wollen, koennen Sie die Pipes and Drapes (Metall-Rohr-Konstruktion mit bunten Vorhaengen) abbauen lassen. (Die Betonung beruht auf LASSEN). Oh ja, der erfahrene Messebauer sagt, „ich habe das immer selbst getan. Ja, das wird so sein, aber beim naechsten Mal kann es schon sein dass jemand etwas dagegen hat.

Erstes Hindernis: Fuer Reihenstaende gibt es eine max. Bauhoehenbegrenzung von 8 Fuss. Das sind 2,4384 Meter. Nun kommen Sie mit einem Octanorm-Stand, der eine Hoehe von 2.5 Meter hat. Auch hier gibt es so manchen Aussteller oder Messebauer der sagt, „damit habe ich nie Probleme gehabt. Richtig, aber schon Morgen koennte es die geben. Das richtige Verfahren ist, eine „Variance" (Veraenderungsgenehmigung) beim Generalunternehmer der Veranstaltung, bzw. dem Veranstalter vorab zu beantragen. Die werden Sie fuer dieses Mass zweifellos bekommen. Das vermeidet unnoetige Diskussionen in der Messehalle, die Sie Zeit und Nerven, und natuerlich Geld kosten, weil Ihre Arbeiter waehrend Ihrer Diskussion mit Supervisors durchbezahlt werden.

Zweites Hindernis: Versichern Sie sich, dass keine besonderen Feuer-Vorschriften fuer die jeweilige Messehalle, oder den Gang an dem Ihr Stand liegt bestehen, die besagen dass Sie auf dem vorderen halben Meter des Standes nicht bauen duerfen, (auch das gibt es), damit Feuerwehrfahrzeuge ungehindert durch den Gang fahren koennen.

Drittes Hindernis: Wenn Sie sich die Pipes and Drapes anschauen faellt Ihnen auf, dass die Rueckwand 8 Fuss hoch ist, und die seitlichen Abtrennungen nur 4 Fuss. Das ist nicht so um Geld bei den Drapes zu sparen, sondern um einen freien Seiten-Blick in die einzelnen Kojen zu ermoeglichen. Wenn Sie also mit einem individuellen, oder Modular-System-Stand kommen, muessen Sie diese Vorschriften entsprechend beruecksichtigen. Die Regel ist wie folgt: In der hinteren Haelfte des Standes, also bis auf 5 Fuss vorwaerts von der Rueckwand, duerfen Sie die Bauhoehe von 8 Fuss voll ausnutzen. In der vorderen Haelfte (die verbleibenden 5 von 10 Fuss), duerfen Sie nur auf eine max. Hoehe von 4 Fuss (1,219 meter) bauen. Wenn Sie eine Blende, oder gar eine Decke in den Stand einziehen wollen, darf diese nicht ausserhalb der 5 Fuss von der Rueckwand nach vorn platziert werden. Sie koennen auch gerne eine abgeschlossene Kabine in den hinteren Bereich setzen. Ein Counter im vorderen Bereich des Standes darf ebenso die Hoehe von 4 Fuss nicht ueberschreiten. Wenn Sie eine hoehere Vitrine oder ein hoeheres Exponat fuer den vorderen Bereich zur Darstellung Ihrer Produkte einsetzen wollen, empfehle ich Ihnen mit detaillierten und verstaendlichen Vorlagen und Begruendungen vorab beim Veranstalter um Genehmigung zu ersuchen.

 

Im Zweifel gilt immer: schicken Sie Ihre Skizze mit einer Erklaerung was Sie vorhaben und warum es so sein muss, rechtzeitig an den Veranstalter und bitten Sie um Bestaetigung oder Sondergenehmigung. (Oder schalten Sie z.B. Coral Enterprises ein). Sonst hilft Ihnen am Vorabend der Veranstaltung nur noch eine gute Saege.

Beispiel:

 

 

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Drayage

Drayage, ein oft "gefuerchteter", weil meist unbekannter Begriff, der fuer Ihre Messebeteiligung in den USA von besonderer Bedeutung ist. Kann die Drayage doch u. U. den groessten Teil Ihres Messebudgets ausmachen. Fuer diejenigen unter Ihnen die mit diesem Ausdruck bisher nicht vertraut sind, es handelt sich dabei um die Fracht-Abfertigung im Messegelaende. In Kuerze gesagt: "Be- Entladung Ihrer Fracht, Verbringung an Ihren Stand und Zwischenlagerung Ihres Leergutes".

Als Aussteller auf einer US-Messe senden Sie Ihr Material an eine Adresse, die Ihnen vom Veranstalter der Messe gegeben wurde. Das ist in der Regel die Anschrift des „Marshalling-Yards" des fuer die Messe ernannten General-Kontraktors. Das kann auf dem Gelaende der Ausstellungshalle sein, muss aber nicht. Die aeussere Kennzeichnung ist detailliert vorgeschrieben, dazu sendet Ihnen der Veranstalter mit der Fracht-Adresse die erforderlichen Aufkleber. Sie sind natuerlich frei in der Wahl Ihres Spediteurs, koennen aber Gebrauch vom Angebot des fuer die Messe ausgewaehlten Spediteurs machen. Soweit ist das nicht anders als bei Ihnen. Mit der Ausnahme dass, wenn Ihr Messegut bei Messe-Ende nicht rechtzeitig abgeholt wurde, gelangt es automatisch in die Haende des betr. Spediteurs und wird zu dessen Bedingungen und Raten befoerdert.

Nach Eintreffen wird Ihre Fracht zwischengelagert und termingerecht nach dem Exhibitor-Move-in-Schedule (der kann bei groesseren Veranstaltungen auf mehrere Tage verteilt sein), an Ihren Stand verbracht. Sollten Sie besondere Gruende haben, warum Ihr Ausstelungsgut schon vor „Ihrem" Move-In-Termin an Ihrem Stand sein muss, koennen Sie mit entspr. Begruendung u.U. eine Ausnahmegenehmigung erhalten. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Tage, die in den Vorabinformationen als generelle Aufbautage ausgewiesen sind, auch Ihnen zur Verfuegung stehen. Das muessen Sie durch individuelle Anfrage in Erfahrung bringen.

Nachdem Sie Ihre Kisten ausgepackt haben, muessen diese mit sogenannten „Empty-Stickers" versehen werden. Diese bekommen Sie am Exhibitor-Service-Desk. Sobald Ihre Kisten diese Aufkleber tragen, werden sie automatisch abgeholt.

Nach dem Veranstaltungsende werden Die Kisten wieder an Ihren Stand gebracht. Nachdem Sie diese gepackt haben, muessen Sie Ihre Frachtaufkleber darauf kleben, und Ihre Frachtpapiere (die Sie vorher von Ihrer Spedition erhalten haben), am „Freight-Desk" im Exhibitor-Service-Center abgeben. Danach koennen Sie unbesorgt den Stand verlassen, die Kisten werden automatisch zur Rampe befoerdert und Ihrer Spedition uebergeben.

Wenn Sie waehrend der Veranstaltung Zugriff auf Ihre eingelagerten Kisten benoetigen, lassen Sie sich vom Freight-Desk Access-Storage-Aufkleber geben. Access-Storage kostet zwar einiges, ist aber unter Umstaenden preiswerter als die Erweiterung Ihres Standes um Lagerraum.

Drayage muss angemeldet werden. Mit den ueblichen Bestellformularen fuer Services erhalten Sie auch die Freight-Handling-Formulare. Hier muessen Sie die Art und Anzahl der Verpackung (Crates=Kisten oder Skids=Paletten) angeben (die Verpackung in Kisten ist immer zu bevorzugen, da das Handling von Kisten billiger ist), sowie die Gewichte der Teile. (Vermeiden Sie die Anlieferung Ihrer Fracht in der Nacht, das kostet doppelt soviel). Das Gewicht ist in Pounds (lbs) anzugeben. Das Formular traegt einen Berechnungswert per „hundred-weight". Das bedeutet, Sie dividieren Ihr ermitteltes Gesamtgewicht durch 100 und multiplizieren es mit diesem Wert. Das Ergebnis ist Ihre Drayage-Rate. Diese ist durch Hinzufuegen Ihrer Kreditkarteninformation mit der Anmeldung zu 100% voraus zu bezahlen. (Beachten Sie bitte die Termine, je spaeter Sie bestellen, um so teurer wird es). Ihre Berechnung dient nur zur groben Orientierung. Das tatsaechliche Gewicht wird vor Ort durch Wiegen ermittelt, und dieses Ergebnis wird der Kreditkartenbelastung zugrunde gelegt. Es eruebrigt sich fuer die Bewegung der Fracht Ladegeraete zu bestellen, da diese (Gabelstapler) in den Kosten enthalten sind. (Das betrifft nicht evtl. Gabelstapler-Bedarf beim Errichten Ihres Standes). Alle Fracht die nicht „Gabelstaplerfaehig" ist, wird beim Handling mit Erschwernisszuschlaegen belastet.

Noch ein „gut gemeinter" Rat: Ihre Anwesenheit auf der Rampe bechleunigt die Abfertigung nicht. Auch wohlgemeinte Trinkgelder helfen da nicht. Die Docks unterliegen der Kontrolle der Teamster-Gewerkschaften und jegliches „Einmischen des Ausstellers hat genau das Gegenteil des gewuenschten Effektes zur Folge. Wenn Ihre Anwesenheit bei der Entladung unverzichtbar ist, versichern Sie sich dass Sie mit Genehmigung und in Begleitung eines Mitarbeiters des General-Kontraktors der Veranstaltung dort auftreten, und lassen Sie diesen fuer Sie sprechen.

Wie immer gilt auch hier: Ausnahmen bestaetigen die Regel. Zielgerechte und individuelle Projekt-Beratung erhalten Sie direkt von Coral Enterprises, Inc.

 

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Exhibit Glossary

A

A/V: Audio/Video oder Audio/Visual, Monitore, Videos, Ton-Uebertragungen etc.

Advance Order: Show-Services bestellt zu einem bestimmten Zeitpunkt vor der Messe werden oft erheblich discountiert. Nach dem Termin gelten Standard-Preise.

Air Waybill: Ein Dokument das eine Vereinbarung mit einem Luftfracht-Unternehmen ueber den Transport des Ausstellungsgutes dokumentiert.

Ailsle: Gang in der Messehalle.

Aisle Signs: Von der Hallendecke abgehaengte Gang-Nummern.

Area Agreement: Ein Vertrag zwischen Gewerkschaften und Unternehmen das Zustaendigkeiten und Freiheiten in bestimmten geographischen Bereichen regelt.

At-Site: Benennt die Stelle wo die Messe stattfindet, mehr gebraeuchlich „On-Site".

Attendee: Teilnehmer und/oder Besucher einer Ausstellung mit Kongress, nicht der Aussteller.

 

B

Backloader: Ein LKW der vom Heck her beladen wird.

Backwall: Die Rueckwand einer Standflaeche. Entweder eine Hallenwand, oder ein Vorhang, oder eine Systemwand.

Backwall Booth: Ein Stand der sich an einer Hallenwand befindet. Meist „Perimeter Booth" genannt.

Bill of Lading: Ein Dokument dass Ihre Vereinbarung mit einem Fracht-Boden-Spediteur belegt. Es wird am Ende der Show am Fracht-Service-Desk im Exhibitor Service Center benoetigt, damit Ihre Fracht vom Stand abgeholt und an den richtigen Spediteur uebergeben wird. Wenn dieses Dokument dort nicht vorliegt, wird Ihre Fracht an den offiziellen Messe-Spediteur uebergeben und Ihnen auf Ihre Kosten zugestellt.

Blanket Wrap: Palletierte Fracht die mit Decken oder anderen Schutz-Bezuegen versehen transportiert wird.

Boneyard: Der Bereich auf dem Ausstellungsgelaende in dem die leeren Kisten waehrend der Messe gelagert werden.

Booth: Die vom Aussteller angemieteet Standflaeche. Sie ist ueblicherweise in Einheiten ab 10' x 10' zu bekomen.

Breakpoint: Das Level ab dem Discounts fuer Frachtmengen gegeben werden.

Break of Show: Ende einer Messeveranstaltung.

Business Agent: Eine politisch gewaehlte Position innerhalb einer Gewerkschaft. Auch bekannt unter der Bezeichnung „Steward" oder „Foreman". Diese Agents zirkulieren in der Messehalle und beaufsichtigen dass die gewerkschaftlichen Vorschriften eingehalten werden.

 

C

Carpenter: Der Arbeiter der das Auspacken, Auf- und Abbauen und Einpacken des Standes ausfuehrt. (An manchen Messeplaetzen Stagehand genannt).

C&F: Cost and Freight. Ein Ausdruck der besagt dass Fracht-Kosten im Angebotspreis enthalten sind.

C&I: Cost and Insurance. Ein Ausdruck der besagt dass Versicherungskosten im Angebots-Preis enthalten sind.

Cherrypicker: Hydraulischer Lift mit Hebelarmen, verwendet fuer Montagen in grossen Hoehen.

CIF: Ein Ausdruck der besagt dass Versicherung und Fracht im Preis inbegriffen sind.

CIA: „Cash in advance". Das besagt dass nur gegen Vorauszahlung geliefert wird.

COD: „Cash on Delivery", oder COS , „Cash on Shipment". Das besagt dass Lieferung nur gegen Barzahlung erfolgt.

Column: Eine Hallensaeule, ueblicherweise als Rechteck auf Hallen-Plaenen vermerkt.

Consignee: Die Person and die Waren verschickt werden.

Consignor: Die Person die Waren verschickt.

Consignment: Lieferung von Waren auf Commissions-Basis. Die Waren bleiben Eigentum des Consignors, bis sie vom Consignee bezahlt sind.

Consolidate: Frachtlieferungen an eine Sammeladdresse, wo Waren zusamengefuehrt werden um sie gemeinsam an einen bestimmten Ort zu verbringen. (Ueblicherweise das „Vor-Lager" des General-Unternehmers einer Messe, bevor die Messehalle zur Verfuegung steht [Consolidate Freight]).

Contractor: Eine Organisation oder Unternehmen, dass Services fuer eine Messe liefert. Ueblicherweise der General-Serce-Contractor, der die Infrastruktur einer Veranstaltung bereit stellt.

Corner Booth: Ein Stand der an zwei Gaenge grenzt. Ueblicherweise mit Aufschlag belegt.

Crate: Die Verpackungskiste fuer Messegut. Ueblicherweise die preiswerteste Verpackung fuer Drayage. Palletten zum Beispiel sind teurer in der Drayage. Kisten sind Gabelstapler-faehig und bieten den besten Schutz gegen Beschaedigungen.

Crating List: Inhaltsliste fuer Messe-Fracht-Kisten.

Custom Exhibit: Ein individuell (konventionell) gebauter Messestand.

Customs: Zoll.

Custom-Exhibit: Ein konventionell gebauter Messestand.

Customhouse: Zoll-Broker (Abfertiger).

Cut and Lay: individuell zugeschittener Teppich, ausserhalb der Standard-Norm von 10' x 10'.

Cut Rate: Die Kosten per hundred weight. Sind jeweils im Drayage-Formular der General-Service-Contractors der Messen genannt.

CWT: Abkuerzung fuer „hundred-weight". Die Formel nach der die Bezahlung der Drayage berechnet wird. (Fuer die Formel siehe unsere Website unter „Drayage").

 

D

Decorator: Ueblicherweise wird der General Service Contractor Decorator genannt, weil er die Infrastructur mit den „Pipes and Drapes", den Vorhaengen zur Abteilung der Staende, sowie Beschilderungen und Dekorationen erstellt.

Demonstrators: Personen die voruebergehend im Stand angestellt werden koennen um Produkte zu demonstrieren.

Disconnect: Ausdruck der z.B. fuer Kurzschluss-Sicherung in elektrischen Geraeten verwendet.

Dismantle: Abbau und Ausraeumen des Messestandes / Messehalle.

Dispatcher: Die Person die Frachtanlieferungen veranlasst oder Arbeiter einteilt, etc.

Display Rules and Regulations: Generell Regeln ueber die Art und Weise der Aussteller-Praesentation in der Messehalle, einheitlich in der amerikanischen Messe-Industrie, meist ergaenzt um lokale und individuelle Regeln.

Dock Receipt: Oder Warehouse Receipt. Das Dokument das den Erhalt der Ware am Dock der Messehalle bestaetigt.

Dolly: Ueblicherweise flache Holz-Rahmen auf Raedern, kit denen schwere Frachtstuecke von Hand bewegt werden koennen.

DOT: „Department of Transportation". Frachtabteilung.

Double Decker: Zweigeschossiger Messestand. Wird auch "Multiple-Story Exhibit" genannt.

Drayage: Anlieferung des Messegutes vom Lade-Dock an die Standflaeche, Abholung und Lagerung der leeren Kisten waehrend der Show, Anlieferung der leeren Kisten am Ende der Show und Zurueckbringen der Fracht an das Lade-Dock nach dem Verpacken.

Drayage Contractor: Die Forma die mit der Drayage beauftragt ist. Meist ist das der General Service Contractor. Die zustaendige Gewerkschaft fuer die Arbeiter in diesem Bereich sind die Teamsters. (Bei den Arbeitern fuer den Standbau ist dieses die Carpenter Union).

Duplex Outlet: Doppelsteckdose.

Duty: Die Einfuhrsteuer oder Abgabe auf Ihren Fracht-Import.

 

E

Electrical Contractor: Der Unternehmer der vom Show-Management beauftragt wurde die elektrischen Installationen exklusiv auszufuehren. (Oft ist das der Hallen-Elektriker, wo vorhanden).

Electricians: Lizensierte Elektriker die le nach staatlicher Gesetzgebung oft das alleinige Recht zur Montage aller Teile des Standes haben, an denen Stromfuehrende Teile befestigt werden.

Elevated Table: Tisch, erhoeht auf Stehtisch-Hoehe.

Elevated Floor: Podestboden.

Estimate: Steht meist ueber den von Ihnen angeforderten Angeboten von Messebauern in den USA. Estimate bedeutet Schaetzung. Achtung, ein Estimate ist nicht verbindlich. (Jedoch geht es oft nicht anders).

Exclusive: Jede Vereinbarung welche die Rechte zur Ausfuehrung von Arbeiten in den Messehallen beschraenkt. Ein General Contractor beispielsweise hat das alleinige Recht bestimmte Services in den Messehallen auszufuehren.

Exhibitor-appointed Contractor: Ein individuelles vom Aussteller beauftragtes Unternehmen.

Exhibitor Manual: Ein Buch das dem Austeller nach Eingang seiner Anmeldung ausgehaendigt wird, das alle Regeln, Bestell-Formulare und Informationen ueber die Show enthaelt. Oft auch online im Internet, jedoch mit Password zugaenglich.

Exhibitor Service Center: Auf allen Messen in den USA die Anlaufstelle, an der man seine vorbestellten Services „abholt", oder Bestellungen vor Ort platziert. Jeder „Monopol-Anbieter" auf der Messe von Elektro-Installationen ueber Moebel-Verleih, Blumenvermietung, Audio-Video, Telefon, Spediteur etc. hat dort unter der Leitung des fuer die Messe zustaendigen General Contractors seinen Schalter. Ein Aussteller meldet sich bei Ankunft dort, sowie vor der Abreise.

 

F

FHC: Markierung auf Hallenplaenen wo sich Feuerloescher befinden.

Fire Exit: Notausgang.

Fire Retardant oder Flame Proofed: Impraegnierung gegen Brennbarkeit, nicht Fire-Proof, was unbrennbar waere.

Floor Marking: Kennzeichnung der Standflaechen auf dem Hallenboden.

Floor Order: Order fuer Stand-Monteure die in der Messehalle aufgegeben wurde.

Floor Plan: Hallen-Plan, auf dem Standflaechen und Service-Einrichtungen etc. abgedruckt sind.

Floor Port: Deckel im Hallenboden in dem Anschluesse fuer Elektrik, Wasser, Druckluft etc. sind.

Forklift: Gabelstapler. Achtung, an vielen Orten muss wenn ein Gabelstapler angemietet wird immer eine 2-Mann-Crew bestellt werden. Ein Mitarbeiter begleitet zu Fuss den Gabelstapler aus Sicherheitsgruenden. Oft haben Gabelstapler Mindest-Mietzeiten von z.B. 4 Stunden.

Four Hour Call: An vielen Messeorten ist fuer die „Anmietung" von Arbeitskraeften fuer den Auf- und Abbau des Standes eine Mindestzeit von 4 Stunden vorgeschrieben.

Freight Desk: Ein Schalter im „Exhibitor Service Center, an dem Fracht an- und abgemeldet wird.

Freight Forwarder: Spediteur.

Frontage: Gaengiger Ausdruck fuer Front des Messestandes.

 

G

General Service Contractor: Auf jeder Messe in den USA vom Veranstalter eingesetzter General Unternehmer der die Infrastruktur fuer die Messe in der betr. Halle bereit stellt und bei dem alle Bestellungen fuer Services vor der Messe abgegeben werden muessen.

Genie: Scherenlift fuer Arbeiten in Hoehen.

Gross: Brutto.

 

H

Hall: Messehalle.

Header: Gebraeuchlicher Ausdruck fuer ueber dem Stand angebrachtes Logo o.ae..

Hold Harmless Clause: Eine Vertragsklausel die eine der Parteien von der Haftung freispricht.

Hospitality Suite: So wird ein Anlass genannt wo eine Gruppe von potentiellen Kunden des Ausstellers zu einer Cocktail-Stunde o.ae. in eine Hotel-Suite oder einen Konferenz-Raum, meist am Abend eines Messetages eingeladen wird.

Hotel Show: So wird eine „Messe-Veranstaltung" genannt die in den Konferenz-Rauemen eines Hotels stattfindet.

 

I

I&D: Installation & Dismantle. Der Auf- und Abbau des Messestandes.

Infringement: Benutzung der nicht angemieteten Gangflaeche ausserhalb einer Standflaeche durch einen Aussteller.

Inline Booth: Reihenstand, mit einer Seite zum Gang offen. Achtung, es gibt besondere Bebauungsvorschriften fuer diese Staende.

Island Booth: Inselstand, an vier Seiten offen.

 

J

Junction Box, oder Multi-Box : Eine Verteilerbox am Ende eines Stromkabels an die man in der Regel 4 weitere Kabel anschliessen kann.

 

K

Kiosk: Z.B. eine Arbeitsstation in einem Messestand an der mit einem Computer demonstriert wird oder Prospekte ausgegeben werden, etc.

 

L

Labor Call: Z.B. fuer die Bestellung von Gewerkschafts-Arbeitern. Oder fuer den Beginn der Arbeitszeit fuer den Gewerkschafts-Arbeiter. Oder Minimum-Stunden fuer die ein Gewerkschafts-Arbeiter „angemietet" werden kann.

Labor Desk: Ein Schalter, meist im Exhibitor Service Center, an dem man Gewerkschafts-Arbeiter bestellt und abholt.

Labor Form: Das Formular mit dem man Arbeiter fuer den Auf- und Abbau eines Messestandes bestellt.

Lead Retrieval: Ein System das es dem Aussteller erlaubt durch Scannen der Namensschilder der Besucher auf dem Stand, deren detailliertes Datenprofil zu erhalten.

Lit Rack (Literature Rack): Prospektstaender.

Loading Dock: Die Laderampe. Der Zutritt ist nur dem General Contractor erlaubt. Es befindet sich waehrend der Messe unter der Kontrolle des General Contractors. Die Arbeiter dort unterstehen der Teamsters Gewerkschaft.

 

M

Marshalling Yard: Ein Sammel-Bereich wo sich anliefernde LKW's anmelden und warten dass ihnen ein Dock zugewiesen wird.

Modular Exhibit: Das Gegenteil des Custom Exhibits, ein Stand bestehend aus einem modularen Messebau-System wie Octanorm etc.

Move In: Der Tag an dem die Fracht des Ausstellers auf die Standflaeche verbracht wird. (Da dieses oft erst im Laufe des Tages erfolgt, ist der Move In-Day nicht zwangslauefig ein Aufbau-Tag).

Move Out: Abbau.

Multiple-Story Exhibit: Zweigeschossiger Messestand. Wird auch "Double-Decker" genannt.

 

N

No-Show: Ein Begriff fuer Aussteller die nicht erschienen sind und ihre Standflaeche in Besitz genommen haben. Trifft auch fuer angemeldete Besucher die nicht erschienen sind zu.

 

O

Official Contractors: Siehe auch General Contractor oder alle Unternehmer die vom Veranstalter mit exklusiven Leistungen und Services fuer die Show / Messe beauftragt sind.

One Shot: Messestand der fuer einmaligen Einsatz produziert wurde.

On-Site Order: Bestellung von Showservices die vor Ort platziert wurde.

OT: Abkuerzung fuer „Over-Time", Ueber-Stunden.

OT Labor: Mann-Stunden waehrend Auf und Abbau im Ueberstunden-Bereich.

Overlay Panel: Voirhaenge-Platten, z.B. bei Mischbauweise, System mit konventionellen vorgehaengten Platten.

 

P

PA: Verstaerkeranlage fuer Ton-Uebertragung.(Lautsprecher und Verstaerker).

Pad: Decke zum Einwickeln von Frachtstuecken.

Padding: Schaumstofflage unter dem Teppich um die Laufflaeche „weicher" zu machen.

Pallet oder Skid: Palette. Achtung, die Abstaende fuer Gabelstaplerschuhe sind anders als bei Euro-Paletten.

Per Diem: Das Tagegeld des Messe-Reisenden.

Peninsula Booth: Endstand oder Kopfstand, 3 Gang-Seiten offen. Achtung, Peninsulas unterliegen besonderen Bauvorschriften.

Perimeter Booth: Eine Standflaeche die sich an einer Hallenwand befindet.

Permanent Exhibit: Ein Dauer-Ausstellungs-Stueck. Z.B. im Museum, in einem Foyer oder Buero, etc.

Permit: Genehmigung.

Pipe & Drape: Ein Rohr-Stecksystem, von denen farbige Stoffbahnen abgehaengt werden. Dient zur Abtrennung der Standflaechen. (Auf Basis je Einheit 10 x 10 Fuss.

Portable Exhibit: Faltstand.

Porter-Service: Reinigungsservice waehrend der Messeveranstaltung. Zusaetzlich zum generellen „Cleaning-Service", welcher automatisch nach einmaliger Bestellung jeweisl in der Nacht zwischen den Messetagen die Staende reinigt.

 

Q

Quad Box: Vierfach-Stecker fuer elektrische Anschluesse.

 

R

Refurbish: Renovieren, reparieren eines Messestandes.

Return: Ausdruck fuer zum Beispiel eine Wand, die beim Errichten eines Octanorm-Standes im Winkel von 90 Grad aufgestellt wird, um Halt und Stabilitaet zu bieten.

Rigger: So werden die Arbeiter genannt, die Hebegeraete und Lifts betaetigen, um z.B. schwere Standteile zu heben, oder Abhaengungen von der Decke vorzunehmen.

Right to Work State: Korrekte Uebersetzung: Staaten in denen es nicht erforderlich ist einer Gewerkschaft anzugehoeren um eine Anstellung zu bekommen. Freie Uebersetzung: So werden die Staaten genannt, in denen nicht die Gewerkschaften das alleinige Recht haben in den Messehallen zu arbeiten. Achtung, das geht aber nicht ueberall so auf.

Riser: Ein Podest im Stand.

 

S

S-Hook: Fleischerhaken.

Security Cages: Ein Drahtkaefig mit Tuer und Schloss, beim General Contractor zu mieten um Wertgegenstaende im Stand zu verschliessen.

Service Desk: Schalter des General Contractors oder anderer Service-Anbieter in der Messehalle wo Services bestellt, abgeholt oder bezahlt werden koennen.

Set Up: Aufbau des Messestandes.

Shell Scheme: Ein „leerer" Messestand bestehend aus Rueck- und Seitenwaenden, Octanorm o.ae. System.

Shipment: Frachtsendung.

Shipper: Absender der Sendung.

Show Break: Ende der Messeveranstaltung und Beginn des Abbaues.

Shrink Wrap: Transparente Verpackungsfolie.

Siderail: Trennung zwischen den Messestaenden (meist Pipe and Drape).

Skid: Palette.

Skirting: Dekorative Tuch-Einfassung fuer Tische im Messestand.

ST: Abkuerzung fuer „Straight-Time", Normal-Stunden.

ST Labor: Mann-Stunden waehrend Auf und Abbau im „Normal-Stunden-Bereich".

Stagehand: Gewerkschaftsarbeiter die fuer Scheinwerfer-Installationen und Theater-Scenen-Bau zustaendig sind. An machen Orten sind diese auch fuer dekorative Arbeiten verantwortlich.

Staging Area: Ein Bereich in der Halle des Messebauers wo Teile fuer einen Messestand vor dem Versand aufgestellt und zusammengefuehrt werden. Auch der Bereich bei einer Messehalle wo LKW's zur Entladung eingereiht werden nennt sich so.

Stand: Europaeische Bezeichnung fuer Booth (Messestand).

Stock Item: Lagerartikel.

Sub-Contractor: Sub-Unternehmer.

System: Das Gegenteil des Custom Exhibits, ein Stand bestehend aus einem modularen Messebau-System wie Octanorm etc.

 

T

Table Top Display: Messe-Display das auf einem Tisch steht.

Table Top Show: Messe-Veranstaltungen wo nur Displays auf Tischen zu erwarten sind.

Teardown: Abbau des Messestandes.

Three Wire: Ausdruck fuer ein elektrisches Kabel das neben der positiven und der negativen Ader noch eine Erde hat.

Turntable: Rotierende Plattform.

 

U

Union: Gewerkschaft.

Union Rules: Gewerkschafts-Regeln.

 

V

VAT: Mehrwertsteuer.

Visqueen: Transparente Folie die z.B. fuer das Abdecken von Teppichen im Stand benutzt wird.

 

W

Warehouse Receipt: Quittung des Lagerhauses fuer eingegangenes Messegut.

Waste Removal: Entfernung von Abfaellen.

Working Drawing: Eine Zeichnung nach der ein Messestand aufgebaut werden kann.

Work Rules: Die Regeln der Gewerkschaft die besagen, was vom Aussteller und was von den Gewerkschafts-Arbeitern getan werden darf.

 

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